CBT Konfliktmoderation in Gruppen

Konfliktmoderation bezeichnet einen speziell auf Gruppen zugeschnittenen Mediationsansatz. Gruppenkonflikte zeichnen sich durch eine höhere Komplexität aus. Konfliktthemen sind meist unscharf und schlecht definiert. Oftmals ist nicht klar worüber gestritten wird und wo die Konfliktlinien verlaufen. Konflikte zwischen zwei Gruppenmitgliedern führen mit zunehmender Eskalation zur Lagerbildung. Ungeklärt wirken sie sich negativ auf die Leistungsfähigkeit der Gruppe aus. Der Konfliktmoderator muss im Spannungfeld unklarer oder gar tabuisierter Streitthemen sowohl die Erarbeitung von Sachlösungen wie die Klärung von zwischenmenschlichen Beziehungsproblemen moderieren. 

 

Inhalt

In der Projektgruppe des Pflegeartikelherstellers "ADIUVAT" läuft die Zusammenarbeit nicht mehr rund. In einzelnen, didaktisch aufbereiteten Sequenzen erleben Sie die konstruktive Bewältigung eines Konflikts zwischen den sechs Mitgliedern mit Hilfe einer neutralen Moderatorin. Die gesamte Moderation des 2,5-Tage-Workshops ist auf eineinhalb Stunden komprimiert und zeigt so anschaulich die wichtigsten Schritte und Methoden.

Das Fallbeispiel vermittelt die sechs Schritte der "Konfliktmoderation in Gruppen" nach Redlich:

  1. Auftrag gestalten,
  2. Kontakt stiften,
  3. Themen finden,
  4. Sichtweisen klären,
  5. Lösungen entwickeln und
  6. Umsetzung sichern.

Darüber hinaus lernen Sie an diesem typischen Fall eine Fülle von methodischen Variationen kennen.